{"id":4196,"date":"2025-09-25T11:27:45","date_gmt":"2025-09-25T09:27:45","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.init7.net\/?p=4196"},"modified":"2025-10-01T14:45:34","modified_gmt":"2025-10-01T12:45:34","slug":"geoip-wie-das-internet-deinen-standort-erkennt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.init7.net\/de\/geoip-wie-das-internet-deinen-standort-erkennt\/","title":{"rendered":"GeoIP: Wie das Internet Deinen Standort erkennt"},"content":{"rendered":"<section id=\"res-cat-date-block_606e385888f5b4111f67f36f25964318\" class=\"res-block res-cat-date py-4\" style=\"background: transparent;\">&#13;\n\t<div class=\"inner-container container-off\">&#13;\n&#13;\n\t\t<div class=\"the_category_content\">&#13;\n\t\t\t<div class=\"the_category\"><ul class=\"post-categories\">\n\t<li><a href=\"https:\/\/blog.init7.net\/de\/story\/allgemein\/\" rel=\"category tag\">Allgemein<\/a><\/li>\n\t<li><a href=\"https:\/\/blog.init7.net\/de\/story\/technik\/\" rel=\"category tag\">Technik<\/a><\/li><\/ul><\/div> <span class=\"d-none d-sm-block\">|<\/span> <div class=\"the_date\">25.09.2025<\/div><div class=\"the_change_date ml-sm-auto\">zuletzt aktualisiert am 01.10.2025<\/div>&#13;\n&#13;\n\t<\/div>&#13;\n\t  &#13;\n\t<\/div>&#13;\n<\/section>\n\n\n<p>von Fredy K&#xFC;nzler<br><br>Lesezeit: 5 Minuten<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">GeoIP: Wie das Internet Deinen Standort erkennt<\/h2>\n\n\n\n<p>Dass es zahllose Applikationen gibt, die die Position der Nutzenden anhand von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Global_Positioning_System\">GPS<\/a>-Daten auswerten und darstellen, ist bekannt. Man denke beispielsweise an Google Maps, Navigationssysteme in Fahrzeugen oder Wander-Apps wie Swisstopo. Auch Apps f&#xFC;r den &#xF6;ffentlichen Verkehr, wie FAIRTIQ oder EasyRide, welche die korrekte Abrechnung von Tickets sicherstellen, geh&#xF6;ren dazu. Heute kann man sich kaum mehr vorstellen, dass es keine 20 Jahre her ist, seit man mit Kompass und 25&#x2019;000er-Landeskarte unterwegs war.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/National-Map-Zurich-1959-DE-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4200\" style=\"width:700px\" srcset=\"https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/National-Map-Zurich-1959-DE-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/National-Map-Zurich-1959-DE-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/National-Map-Zurich-1959-DE-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/National-Map-Zurich-1959-DE-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/National-Map-Zurich-1959-DE-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/National-Map-Zurich-1959-DE-1300x731.jpg 1300w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/National-Map-Zurich-1959-DE-1920x1080.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-cyan-bluish-gray-color\">Quelle: swisstopo<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p>Doch GPS ist nicht die einzige M&#xF6;glichkeit, eine Position zu erfassen, auch wenn es im Freien eine sehr genaue Ortung zul&#xE4;sst. Vielen Applikationen gen&#xFC;gt es, lediglich das Land und teils die Region zuverl&#xE4;ssig zu bestimmen. So ist es f&#xFC;r die Werbeindustrie relevant, dass Anzeigen nur der passenden Zielgruppe zugespielt werden. Ein &#xC4;rgernis sind seit jeher auch Film- und Fernsehrechte. TV-Stationen weltweit kaufen &#xDC;bertragungsrechte nur f&#xFC;r ihren jeweiligen Zielmarkt ein. Das bedeutet, dass Menschen jenseits der vorgesehenen Region bestenfalls einen Hinweis &#xAB;Sie befinden sich ausserhalb der Schweiz&#xBB; sehen oder bloss Pixelbrei oder schwarze Mattscheibe empfangen. Die Filmindustrie in Hollywood, aber auch anderswo, ver&#xF6;ffentlichte in den vergangenen Jahrzehnten neue Blockbuster h&#xE4;ufiger gestaffelt, als es den Fans lieb war: Die englische Originalversion lief in den USA oft Monate vor der synchronisierten Fassung in Europa. Seinerzeit gab es sogar DVD-Player mit L&#xE4;ndercode, die das Abspielen von DVDs mit dem &#xAB;falschen&#xBB; Code verhinderten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte der Hackversuche ist lang und gleicht einem Katz-und-Maus-Spiel. Wurde eine neue Methode bekannt, wie man verschl&#xFC;sselte TV-Sender via Satelliten empfangen konnte, folgte bald wieder eine neue Art der Verschl&#xFC;sselung, respektive Verhinderung. Antrieb der Content-Industrie war und ist, wie immer, das liebe Geld. Ber&#xFC;hmt f&#xFC;r ihre Verschl&#xFC;sselungstechnologie ist die Schweizer Firma Kudelski mit dem Produkt <a href=\"https:\/\/nagra.vision\/\">Nagravision<\/a>, das weltweit im Einsatz ist. Deren Innovation hat schon manchen Fan eines bestimmten Films oder Serie entt&#xE4;uscht, weil der Empfang verhindert wurde. Es dauerte lange, bis legale Verbreitungswege wie Video-on-Demand oder Musikstreaming-Dienste die weit verbreitete sogenannte Piraterie eind&#xE4;mmten.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings hat beispielsweise auch Netflix je nach Land unterschiedliche Kataloge. Das l&#xE4;sst sich sicherlich kulturell und sprachlich begr&#xFC;nden. Sichtbar wird es bereits innerhalb der Schweiz: Bewohnerinnen und Bewohner der Romandie wollen in der Regel keine Filme in Schweizer Mundart schauen, w&#xE4;hrend Deutschschweizer nur selten Polit-Talk aus der Westschweiz m&#xF6;gen. Immerhin macht das Streamingportal <a href=\"https:\/\/www.playsuisse.ch\/\">Play Suisse<\/a> der SRG keine Einschr&#xE4;nkungen: Alle Inhalte sind in der ganzen Schweiz gleichermassen zug&#xE4;nglich.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch eben auch nur in der Schweiz: Eigentlich sind die Inhalte von Play Suisse im Ausland gesperrt. Wer jedoch Wohnsitz in der Schweiz hat und &#xFC;ber eine Schweizer Telefonnummer verf&#xFC;gt, kann den Zugang zumindest in EU-L&#xE4;ndern freischalten. Greift man beispielsweise aus Deutschland auf Play Suisse zu, erscheint die Frage &#xAB;Sind Sie im Ausland?&#xBB;.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"467\" src=\"https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/playsuisse_deutsch-2-1024x467.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4251\" srcset=\"https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/playsuisse_deutsch-2-1024x467.png 1024w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/playsuisse_deutsch-2-300x137.png 300w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/playsuisse_deutsch-2-768x350.png 768w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/playsuisse_deutsch-2-1536x701.png 1536w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/playsuisse_deutsch-2-1300x593.png 1300w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/playsuisse_deutsch-2.png 1712w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-cyan-bluish-gray-color\">Quelle: Play Suisse<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p>Damit zeigt sich Play Suisse beziehungsweise die SRG vergleichsweise benutzerfreundlich, was den Zugang zu den Inhalten ausserhalb des Landes betrifft. Andere Content-Inhaber sind deutlich restriktiver, wie beispielsweise die Swiss Football League (SFL). In der Schweiz hat sich Blue (Swisscom) die &#xDC;bertragungsrechte an der Super League gesichert und verkauft den Zugang als Pay-TV f&#xFC;r CHF 34.90 pro Monat (Jahresabo) oder f&#xFC;r CHF 49.90, wenn man sich nicht l&#xE4;ngerfristig binden will. Das ist ein stolzer Betrag f&#xFC;r jemanden, der vielleicht nur zwei oder drei Spiele pro Jahr im TV verfolgen m&#xF6;chte und seine Lieblingsmannschaft ansonsten im Stadion unterst&#xFC;tzt, egal ob im heimischen Stadion oder ausw&#xE4;rts.<\/p>\n\n\n\n<p>F&#xFC;r Fans ausserhalb der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien, &#xD6;sterreich und Liechtenstein bietet die SFL unter <a href=\"https:\/\/tv.sfl.ch\/\">https:\/\/tv.sfl.ch\/<\/a> einen Service an, der deutlich granularer und damit wesentlich g&#xFC;nstiger ist. Ein Einzelspiel kann f&#xFC;r EUR 5 gebucht werden, ein Monatsabo der Lieblingsmannschaft kostet EUR 9.90. Das funktioniert problemlos, solange man sich im entsprechenden Land befindet. Befindet man sich allerdings in der Schweiz oder den genannten Nachbarl&#xE4;ndern, wird einem lapidar die Meldung &#xAB;Inhalt nicht verf&#xFC;gbar&#xBB; beschieden, was nat&#xFC;rlich selten im Sinne des Fussballfans ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"457\" height=\"579\" src=\"https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/TV-SFL-DE.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4208\" style=\"width:355px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/TV-SFL-DE.png 457w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/TV-SFL-DE-237x300.png 237w\" sizes=\"auto, (max-width: 457px) 100vw, 457px\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-cyan-bluish-gray-color\">Quelle: SFL TV <\/mark><\/p>\n\n\n\n<p>Doch woher weiss eigentlich die SFL oder andere Content-Anbieter, in welchem Land man sich befindet, besonders dann, wenn man mit einem Notebook zugreift, der keinen GPS Empfang unterst&#xFC;tzt? Die Antwort lautet: GeoIP. Hierbei wird auf Datenbanken zur&#xFC;ckgegriffen, die <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossar: IP-Adresse\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"cmtt_f73c12aaf4bdfdac241a9928e5d87ddc\" href=\"https:\/\/blog.init7.net\/de\/glossar\/ip-adresse\/\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">IP-Adressen<\/a> einem bestimmten Land und teilweise sogar einem konkreten Ort zuordnen. Die Genauigkeit kann dabei bemerkenswert hoch sein: In Einzelf&#xE4;llen lagen die von MaxMind angegebenen Koordinaten lediglich rund 100 Meter neben der realen Wohnadresse.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"823\" height=\"924\" src=\"https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maxmind_screenshot.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4219\" style=\"width:355px\" srcset=\"https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maxmind_screenshot.png 823w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maxmind_screenshot-267x300.png 267w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maxmind_screenshot-768x862.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 823px) 100vw, 823px\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-cyan-bluish-gray-color\">Quelle: MaxMind<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p>Der Webserver des Content-Anbieters pr&#xFC;ft beim Zugriff die IP-Adresse des <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossar: Client\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"cmtt_2bf14ae594f9c3f1173e6fdee77a0f75\" href=\"https:\/\/blog.init7.net\/de\/glossar\/client\/\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Clients<\/a> und gleicht sie mit einer GeoIP-Datenbank ab. Je nach Land wird der Zugang gew&#xE4;hrt oder aber die Information &#xAB;Zugriff gesperrt&#xBB; angezeigt. MaxMind ist nat&#xFC;rlich nicht der einzige kommerzielle GeoIP-Anbieter, vermutlich aber der bekannteste. Grosse Content Delivery <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossar: Netzwerk\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"cmtt_1ac6c4d3a01aa3dce957168b6900c4e1\" href=\"https:\/\/blog.init7.net\/de\/glossar\/netzwerk\/\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Netzwerke<\/a> wie zum Beispiel Akamai betreiben eigene Datenbanken, um den Content l&#xE4;nderspezifisch korrekt auszuliefern &#x2013; siehe https:\/\/geolocation.akamaized.net\/<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"504\" height=\"149\" src=\"https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/akamized.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4223\" style=\"width:349px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/akamized.png 504w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/akamized-300x89.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 504px) 100vw, 504px\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-cyan-bluish-gray-color\">Quelle: Akamai<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal kann es sinnvoll sein, sich virtuell in ein anderes Land zu begeben. Daf&#xFC;r gibt es legitime Gr&#xFC;nde, etwa wenn bestimmte Inhalte, wie deutschsprachige Kinderfilme, die man w&#xE4;hrend den Ferien im Ausland sehen m&#xF6;chte, an der Feriendestination nicht im Streaming-Katalog von Netflix verf&#xFC;gbar sind. Mit einem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Squid\">Squid-Proxy-Server<\/a> auf einem virtuellen Linux-Server l&#xE4;sst sich der Zugriff jedoch erm&#xF6;glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten User denken bei der Anforderung, die IP-Adresse eines anderen Landes tempor&#xE4;r nutzen zu wollen, zuerst an einen VPN-Service. Einer der bekanntesten Anbieter ist NordVPN, der f&#xFC;r eine monatliche Geb&#xFC;hr VPN <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossar: Server\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"cmtt_6b485f7e344cffc6661ffb933e8993b8\" href=\"https:\/\/blog.init7.net\/de\/glossar\/server\/\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Server<\/a> in nahezu allen Teilen der Welt bereitstellt. So l&#xE4;sst sich im Handumdrehen von Land zu Land &#x201E;reisen&#x201C; und eine lokale <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossar: IP-Adresse\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"cmtt_f73c12aaf4bdfdac241a9928e5d87ddc\" href=\"https:\/\/blog.init7.net\/de\/glossar\/ip-adresse\/\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">IP-Adresse<\/a> &#x201E;ausleihen&#x201C;, um Zugriff auf die gew&#xFC;nschten Inhalte zu erhalten. Allerdings ist die Nutzung eines VPN-Services nicht unproblematisch, insbesondere bez&#xFC;glich Datenschutzes. Und es ist keineswegs garantiert, dass der Zugang auch tats&#xE4;chlich funktioniert. Denn Content-Anbieter und VPN-Serviceanbieter liefern sich &#xF6;fters das bereits beschriebene Katz-und-Maus-Spiel, wenn auch nicht mehr mit der gleichen Intensit&#xE4;t wie zu Zeiten der Piraterie-Hochkonjunktur. Immerhin sind Netflix-Abos heute bezahlt. Welcher kommerzielle VPN-Anbieter der Beste ist, kann dieser Blog nicht beantworten. An dieser Stelle sei daher auf <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/download\/specials\/Anonym-surfen-mit-VPN-Die-besten-VPN-Anbieter-im-Vergleich-3798036\">andere Quellen<\/a> verwiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>F&#xFC;r den privaten Gebrauch ist das Do-it-yourself oft die bessere L&#xF6;sung als kommerzielle VPN-Services. Viele Breitband-Router erlauben die Konfiguration eines eigenen VPN-Zugangs. Wer also h&#xE4;ufiger im Ausland unterwegs ist, kann mit der Einrichtung eines VPN-Gateways am heimischen Fiber7-Anschluss daf&#xFC;r sorgen, dass er praktisch jederzeit &#x201E;in der Schweiz&#x201C; surft. (Hinweis: Easy7 eignet sich daf&#xFC;r nicht, da hier CGNAT eingesetzt wird).<\/p>\n\n\n\n<p>Als Alternative bietet sich auch ein VPN-Gateway oder Web-Proxy auf einem virtuellen Linux-Server im Ausland an. Man mietet sich also einen Virtuellen Privaten Server (VPS), manchmal auch Root-Server genannt, bei einem kommerziellen Anbieter im gew&#xFC;nschten Land und konfiguriert auf dem vorinstallierten Linux die gew&#xFC;nschte VPN- oder Proxy-Anwendung. Normalerweise reicht daf&#xFC;r das leistungsschw&#xE4;chste Angebot f&#xFC;r ein paar Euro oder Dollar im Monat. Das g&#xFC;nstigste VPS-Server Angebot mit Schweizer IP-Adresse gibt es derzeit bei <a href=\"https:\/\/www.infomaniak.com\/de\/hosting\/vps-lite\">Infomaniak<\/a> f&#xFC;r CHF 3 pro Monat.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vorteil einer Do-it-yourself L&#xF6;sung: Man teilt die IP-Adresse nicht mit anderen Kunden eines kommerziellen Anbieters. Die Gefahr, dass sie beim gew&#xFC;nschten Content-Anbieter eines Tages gesperrt wird, ist dadurch relativ gering. Auch in Sachen Datenschutz ist eine DYI-L&#xF6;sung vorzuziehen. Aber nat&#xFC;rlich ist dies nicht f&#xFC;r alle geeignet &#x2013; man sollte schon einigermassen mit Linux umgehen k&#xF6;nnen und zumindest etwas &#xDC;bung mit Tutorials haben. Oder man engagiert die nerdigste Person im Familien- oder Freundeskreis und &#xFC;berredet sie, die VPN- oder Proxy-Funktion gegen Nutzungsrecht zu konfigurieren und zu unterhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>W&#xE4;hrend die Nutzung eines VPNs relativ bekannt ist, werden Web-Proxys eher selten verwendet. Dabei sind sie insbesondere f&#xFC;r Streaming-Dienste ab &#xAB;virtuellem&#xBB; Ausland recht n&#xFC;tzlich. Champions-League-Spiele, die beispielsweise bei Amazon Prime nur in Deutschland verf&#xFC;gbar sind, lassen sich dank eines deutschen Proxy-Servers auch aus Italien abrufen &#x2013; allerdings l&#xE4;sst sich der deutsche Kommentator leider nicht auf Knopfdruck durch einen Italiener ersetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Squid-Proxy l&#xE4;sst sich mithilfe zahlreicher Tutorials schnell einrichten. Es m&#xFC;ssen lediglich die zugelassenen <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossar: IP-Adresse\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"cmtt_f73c12aaf4bdfdac241a9928e5d87ddc\" href=\"https:\/\/blog.init7.net\/de\/glossar\/ip-adresse\/\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">IP-Adressen<\/a> oder ein Passwort konfiguriert werden, um ungewollten Zugriff Dritter zu verhindern, was schneller passiert, als man denkt. Firefox bietet die M&#xF6;glichkeit, den Squid-Proxy individuell pro Browser statt systemweit zu konfigurieren. So kann der Browser f&#xFC;r Streaming &#xFC;ber den Proxy genutzt werden, w&#xE4;hrend der prim&#xE4;re Browser ohne Proxy arbeitet (Settings &#x2192; General &#x2192; Network Settings). Bei VPNs ist eine derartige Trennung nur mit erheblichem Aufwand m&#xF6;glich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"744\" height=\"757\" src=\"https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/mozilla_proxy.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4227\" style=\"width:390px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/mozilla_proxy.png 744w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/mozilla_proxy-295x300.png 295w\" sizes=\"auto, (max-width: 744px) 100vw, 744px\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-cyan-bluish-gray-color\">Quelle: Init7<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p>Zu guter Letzt: Immer hilfreich sind Webseiten, die die aktuell verwendete IP-Adresse anzeigen. So l&#xE4;sst sich auf einen Blick pr&#xFC;fen, ob Proxy oder VPN tats&#xE4;chlich aktiv sind. Auch wir bieten einen solchen IP-Adress-Test an: <a href=\"https:\/\/www.as13030.net\/ip-address-test.php\">https:\/\/www.as13030.net\/ip-address-test.php<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"902\" height=\"533\" src=\"https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/ip_adress_test_as13030_net.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4231\" style=\"width:487px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/ip_adress_test_as13030_net.png 902w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/ip_adress_test_as13030_net-300x177.png 300w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/ip_adress_test_as13030_net-768x454.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 902px) 100vw, 902px\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-cyan-bluish-gray-color\">Quelle: Init7<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass es zahllose Applikationen gibt, die die Position der Nutzenden anhand von GPS-Daten auswerten und darstellen, ist bekannt. 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