{"id":3497,"date":"2024-05-22T09:02:32","date_gmt":"2024-05-22T07:02:32","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.init7.net\/?p=3497"},"modified":"2024-05-22T10:15:09","modified_gmt":"2024-05-22T08:15:09","slug":"zehn-jahre-fiber7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.init7.net\/de\/zehn-jahre-fiber7\/","title":{"rendered":"Zehn Jahre Fiber7"},"content":{"rendered":"<section id=\"res-cat-date-block_d6497da5130334f64b4255895b485cd8\" class=\"res-block res-cat-date py-4\" style=\"background: transparent;\">&#13;\n\t<div class=\"inner-container container-off\">&#13;\n&#13;\n\t\t<div class=\"the_category_content\">&#13;\n\t\t\t<div class=\"the_category\"><ul class=\"post-categories\">\n\t<li><a href=\"https:\/\/blog.init7.net\/de\/story\/allgemein\/\" rel=\"category tag\">Allgemein<\/a><\/li>\n\t<li><a href=\"https:\/\/blog.init7.net\/de\/story\/init7\/\" rel=\"category tag\">Init7<\/a><\/li>\n\t<li><a href=\"https:\/\/blog.init7.net\/de\/story\/markt-politik\/\" rel=\"category tag\">Markt &amp; Politik<\/a><\/li>\n\t<li><a href=\"https:\/\/blog.init7.net\/de\/story\/technik\/\" rel=\"category tag\">Technik<\/a><\/li><\/ul><\/div> <span class=\"d-none d-sm-block\">|<\/span> <div class=\"the_date\">22.05.2024<\/div><div class=\"the_change_date ml-sm-auto\"><\/div>&#13;\n&#13;\n\t<\/div>&#13;\n\t  &#13;\n\t<\/div>&#13;\n<\/section>\n\n\n<p>von Fredy K&#xFC;nzler<br><br>Lesezeit: 5 Minuten<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zehn Jahre Fiber7<\/h2>\n\n\n\n<div style=\"height:51px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Zeichenflaeche-1-1.svg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3582\" style=\"width:680px;height:auto\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Der 22. Mai 2014 markiert ein wichtiges Datum in der Firmengeschichte von Init7. Es war die Geburtsstunde von Fiber7. Retrospektiv betrachtet gibt es tats&#xE4;chlich ein &#xAB;Vorher&#xBB; und ein &#xAB;Nachher&#xBB;. Denn bis ins Jahr 2013 war Init7 vor allem im Businesskunden- und Wholesale-Gesch&#xE4;ft t&#xE4;tig. Nur 12% des 2013er-Umsatzes erzielten wir mit Privatkunden, haupts&#xE4;chlich mit DSL-Anschl&#xFC;ssen, die auf der <a href=\"https:\/\/www.swisscom.ch\/de\/business\/wholesale\/angebot\/anschluesse\/BBCS.html\">BBCS (Broadband Connectivity Service)<\/a> Plattform der Ex-Monopolistin basierten. Das Hauptgesch&#xE4;ft war unser internationaler Internet-Backbone, der es erm&#xF6;glichte, f&#xFC;r andere Internet-Provider und Webhosting-Unternehmungen hochwertige Bandbreite zu produzieren. BGP4 (Border <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossar: Gateway\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"cmtt_ee3dc86a7a5e441cabd60e5f782ca024\" href=\"https:\/\/blog.init7.net\/de\/glossar\/gateway\/\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Gateway<\/a> Protokoll Version 4) war (und ist) unsere Expertise.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings, so ums Jahr 2012, zeichnete sich ab, dass die Margen im <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossar: IP\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"cmtt_5671b5845cb872e81e7dcbe56c5a544b\" href=\"https:\/\/blog.init7.net\/de\/glossar\/ip\/\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">IP<\/a> Wholesale Gesch&#xE4;ft immer knapper wurden. Internationale Anbieter mit besserer Kostenstruktur dr&#xFC;ckten die Preise. Schweizer L&#xF6;hne f&#xFC;r gute Network Engineers waren nicht mehr konkurrenzf&#xE4;hig mit den Sal&#xE4;ren, die ebenso gut qualifizierte Rum&#xE4;nen oder Spanier erhielten. Die internationale Konkurrenz betrieb ihr NOC (Network Operation Center) an g&#xFC;nstigeren Standorten. Also musste etwas Neues her, damit Init7 langfristig wirtschaftlich funktioniert, denn eine Verlagerung unserer qualifizierten Jobs in Billiglohnl&#xE4;nder kam nicht in Frage.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Glasfaserausbau beginnt<\/h3>\n\n\n\n<p>Gegen Ende der Nullerjahre begann, zuerst eher z&#xF6;gerlich und nur in den St&#xE4;dten, der Glasfaserausbau. Vorherrschend war zu jenem Zeitpunkt nat&#xFC;rlich DSL des Incumbents und seinen mehreren Dutzend Wiederverk&#xE4;ufern, das in Konkurrenz zu Internet auf dem Fernsehkabelnetz stand. Die fl&#xE4;chenm&#xE4;ssig gr&#xF6;sste Abdeckung hatte damals Cablecom (ab 2011 UPC Cablecom). Ebenso gross war aber auch der schlechte Ruf des Cablecom-Kundendienstes, was die technische &#xDC;berlegenheit des TV-Kabels zu Gunsten von DSL nivellierte. Daneben etablierten diverse Stadtwerke sukzessive auf dem neu erstellten Glasfasernetz &#x2013; teilweise legitimiert durch kommunale Volksabstimmungen &#x2013; eine Wholesale-Plattform, die sich in der Funktion an der bekannten BBCS-Plattform orientierte. Die Bekannteste war sicher das &#xAB;Z&#xFC;rinet&#xBB; des Energieversorgers der Stadt Z&#xFC;rich.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kaum da, schon kaputt: Glasfaser &#xE0; la Z&#xFC;rinet<\/h3>\n\n\n\n<p>Auch Init7 entschloss sich etwa im Jahr 2009 auf diesen neuen Glasfaser-Infrastrukturen Dienste anzubieten und konnte &#xFC;ber die Zeit einige hundert Privatkunden in St. Gallen, Winterthur und Z&#xFC;rich gewinnen. Doch richtig gl&#xFC;cklich waren wir mit Z&#xFC;rinet &amp; Co. nie: technische Einschr&#xE4;nkungen, fehlende IPv6-Kompatibilit&#xE4;t und stromfressende Zwangs-Abschlussger&#xE4;te (ONT) ohne Nutzen und &#x2013; am schlimmsten &#x2013; unf&#xE4;hige Produktmanager machten der m&#xF6;glichen Innovation den Garaus. Asymmetrische Bandbreiten, also mehr Speed beim Downstream als beim Upstream sind bei DSL und Cable technisch bedingt, bei Glasfaser allerdings unbegr&#xFC;ndet. Es sei denn, der Produktmanager wolle ein bestimmtes Ziel erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die verf&#xFC;gbaren Z&#xFC;rinet-Bandbreiten waren also im wesentlichen ein Copy-Paste des DSL-Wholesale-Angebots auf dem Kupfernetz; ebenso die Vorleistungspreise. Die Frage, warum man Glasfaser baut, wenn dann doch k&#xFC;nstlich auf DSL-Speed limitiert wird, wurde allerdings von den Verantwortlichen nie beantwortet. Symmetrische Bandbreite war nur bei sehr teueren Businesskunden-Anschl&#xFC;ssen verf&#xFC;gbar. Kurzum: die Z&#xFC;rinet Produktmanager hatten das Glasfaser-Wholesale-Produkt gleich von Beginn an kaputtgemacht, und wir konnten nichts daran &#xE4;ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Es &#xE4;nderte erst, als der Incumbent &#x2013; unter Druck einer kartellrechtlichen Untersuchung der Wettbewerbskommission wegen allf&#xE4;lliger Gebiets- und Preis-Absprachen zwischen diversen Stadtwerken und der Ex-Monopolistin &#x2013; ab 2011 langsam aber stetig das Wholesale Angebot der <a href=\"https:\/\/www.swisscom.ch\/de\/business\/wholesale\/angebot\/anschluesse\/access-line-optical.html\">ALO (Access Line Optical)<\/a> f&#xFC;r andere Serviceprovider verf&#xFC;gbar machte. ALO ist die entb&#xFC;ndelte Glasfaser zum Teilnehmer-Anschluss, das Kupfer-Pendant <a href=\"https:\/\/www.swisscom.ch\/de\/business\/wholesale\/angebot\/anschluesse\/teilnehmeranschlussleitung.html\">TAL Teilnehmer-Anschluss-Leitung<\/a> hatte damals gerade Konjunktur, denn die damalige Sunrise (noch ohne UPC) entb&#xFC;ndelte hunderttausende Anschl&#xFC;sse. Im Gegensatz zur TAL war allerdings ALO preislich nicht reguliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Getrieben durch den wirtschaftlichen Druck, der Frustration ob den unzul&#xE4;nglichen Vorleistungsprodukten der Stadtwerke und der neuen M&#xF6;glichkeit, mit ALO eine unbeleuchtete Glasfaser beziehen zu k&#xF6;nnen, machten wir uns im Jahr 2013 intensive &#xDC;berlegungen, wie sich ein erschwingliches Internet-Angebot &#xAB;ohne kaputt&#xBB; realisieren liesse. Als Neuank&#xF6;mmling im Privatkundenmarkt war nat&#xFC;rlich nur ein disruptiver Einstieg m&#xF6;glich, denn kein Mensch wechselt den funktionierenden Anschluss f&#xFC;r 5% g&#xFC;nstiger oder 5% besser. Es musste also ein Produkt her, dass alles Bisherige in den Schatten stellte.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gigabit bei der Konkurrenz: teuer und asymmetrisch<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Incumbent &#xFC;bernahm ausnahmsweise f&#xFC;r einmal die Vorreiter-Rolle und lancierte einige Monate vor uns als erster Provider ein Gigabit-Internet-Angebot (asymmetrisch mit 100 Mpbs Upload-Geschwindigkeit), allerdings nur in Kombination mit Digitalfernsehen und Festnetztelefonie f&#xFC;r satte CHF 249 pro Monat. Ein Abonnement, das die Zahlungsbereitschaft der meisten Haushalte &#xFC;berstieg.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit waren eigentlich alle Zutaten f&#xFC;r das Menu &#xAB;Schnellstes Internet ohne kaputt&#xBB; bekannt: symmetrisches Gigabit-Ethernet auf Glasfaser (ist keine Raketenwissenschaft), Cisco <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossar: Switch\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"cmtt_d0af103f2dbcbed5a8aa3e35e776723c\" href=\"https:\/\/blog.init7.net\/de\/glossar\/switch\/\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Switch<\/a> aus dem Graumarkt (wir hatten nicht viel Investitionskapital), IPv4 und IPv6 mit anst&#xE4;ndigem <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossar: Backbone\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"cmtt_cf9ea2f88616bc8d3722e6ec3d7491de\" href=\"https:\/\/blog.init7.net\/de\/glossar\/backbone\/\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Backbone<\/a> und viel <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossar: Peering\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"cmtt_a30dd497b45e58955fccadf850cbcd9d\" href=\"https:\/\/blog.init7.net\/de\/glossar\/peering\/\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Peering<\/a> (hatten wir schon), Stellplatz f&#xFC;rs Rack in den Telefonzentralen (nennt sich <a href=\"https:\/\/www.swisscom.ch\/de\/business\/wholesale\/angebot\/infrastruktur\/flaeche-gebaeudeinfrastruktur.html\">Fl&#xE4;che &amp; Geb&#xE4;udeinfrastruktur<\/a> und ist Voraussetzung f&#xFC;r eine regulierte Telekom-Landschaft), Backhaul-Glasfaser mit 10Gbps Kapazit&#xE4;t (konnten wir aushandeln) und Produkte der Konkurrenz, die entweder um Faktoren teurer oder schlechter waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen nervigen Produktmanager mit seinen Was-w&#xE4;re-wenn-Excel Sheets zur Optimierung des ARPU (Average Revenue per User &#x2013; &#xAB;die&#xBB; Kennzahl der Telekom-Industrie) hatten wir keinen, und so machten Network Engineers das Produktdesign und &#xAB;vergassen&#xBB; dabei, den Rate-Limiter auf 20\/4 Mbps zu konfigurieren. Auch die Marketing-Regel, dass man immer drei Produkte (Basic, Medium, Premium) anbieten solle, und die Mehrheit der Kunden sich dann f&#xFC;r das mittlere entscheiden w&#xFC;rde, ignorierten wir mit dem Slogan &#xAB;Fiber7. No Limits.&#xBB; str&#xE4;flich. Selbstverst&#xE4;ndlich musste noch eine rudiment&#xE4;re <a href=\"http:\/\/web.archive.org\/web\/20140625080412\/https:\/\/www.fiber7.ch\/\">Website<\/a> mit einem Bestellformular und ein Logo her.<\/p>\n\n\n\n<p>Fiber7 wurde also tats&#xE4;chlich von ein paar Nerds zusammengeschustert. Bestellprozess, automatische Verrechnung, Marketing &#x2013; all das, was es eigentlich f&#xFC;r einen erfolgreichen Telekom-Produkt Launch braucht, war nicht vorhanden. Aber das Start-Datum war fix: 22. Mai 2014. Wir wussten, wie soziale Medien funktionierten und was zu tun war, um den <a href=\"http:\/\/web.archive.org\/web\/20160322012713\/https:\/\/www.fiber7.ch\/documents\/10\/20140522_fiber7-medienmitteilung_final.pdf\">Multiplikator<\/a> der traditionellen Medien zu nutzen. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"twitter-tweet\"><p lang=\"und\" dir=\"ltr\">t &#x2013; 24h.<\/p>&#x2014; Init7 &#x2013; Fiber7&#x2122; (@fiber7_ch) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/fiber7_ch\/status\/469007924313214977?ref_src=twsrc%5Etfw\">May 21, 2014<\/a><\/blockquote> <script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Geburtsstunde der Gigabit-Gesellschaft<\/h3>\n\n\n\n<p>Und so kommt es, dass am heutigen Tag Fiber7 das zehnj&#xE4;hrige Jubil&#xE4;um feiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Fiber7 war das erste symmetrische Gigabit-Angebot in der Schweiz zu einem erschwinglichen Preis. Und damit d&#xFC;rfen wir f&#xFC;r uns in Anspruch nehmen, bei der Geburtsstunde der Schweizerischen Gigabit-Gesellschaft in der Pole Position dabei gewesen zu sein. Ein klein wenig stolz sind wir dar&#xFC;ber schon.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"3445\" height=\"1938\" src=\"https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Draft1_3_A4-Blick-Beitrag-1-edited.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3625\" style=\"width:980px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Draft1_3_A4-Blick-Beitrag-1-edited.png 3445w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Draft1_3_A4-Blick-Beitrag-1-edited-300x169.png 300w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Draft1_3_A4-Blick-Beitrag-1-edited-1024x576.png 1024w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Draft1_3_A4-Blick-Beitrag-1-edited-768x432.png 768w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Draft1_3_A4-Blick-Beitrag-1-edited-1536x864.png 1536w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Draft1_3_A4-Blick-Beitrag-1-edited-2048x1152.png 2048w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Draft1_3_A4-Blick-Beitrag-1-edited-1300x731.png 1300w, https:\/\/blog.init7.net\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Draft1_3_A4-Blick-Beitrag-1-edited-1920x1080.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 3445px) 100vw, 3445px\"\/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>PS. Etwas den Bammel hatte ich schon: F&#xFC;r die <a class=\"glossaryLink\" title=\"Glossar: PoP\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"cmtt_7b8c0823510d1cf413f427aa0d73a8f3\" href=\"https:\/\/blog.init7.net\/de\/glossar\/point-of-presence-pop\/\" data-mobile-support=\"0\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">PoPs<\/a> in den Telefonzentralen mussten wir Backhaul-Glasfaser vom Incumbent mieten. Eigentlich wollte man uns nur Managed Bandbreite verkaufen. Ein 10 Gbps Angebot war damals aber noch nicht vorhanden und so handelten wir eine Preisliste aus, um das Produkt &#xAB;Fiberline&#xBB; (Darkfiber) zur Erschliessung unserer PoPs zu beziehen. Dabei unterliess ich es zu erw&#xE4;hnen, was wir eigentlich tun wollten &#x2013; n&#xE4;mlich den Glasfasermarkt f&#xFC;r Privatkunden mit einem disruptiven Produkt aufzumischen, und redete unkonkret um den Brei rum, als die entsprechende Frage gestellt wurde. Ich liess meine Verhandlungspartner also im Glauben, wir w&#xFC;rden etwas Neues f&#xFC;r Businesskunden anbieten, denn ich hatte panische Angst davor, dass die Ex-Monopolistin im letzten Moment noch reingr&#xE4;tschen k&#xF6;nnte und uns die Lieferung der Fiberline verweigerte, wenn sie rausf&#xE4;nde, dass ihr eigenes Gigabit-Produkt mit CHF 249 pro Monat gegen&#xFC;ber unserem Fiber7 f&#xFC;r CHF 64.75 nicht mehr so sexy dast&#xFC;nde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der 22. Mai 2014 markiert ein wichtiges Datum in der Firmengeschichte von Init7. Es war die Geburtsstunde von Fiber7. 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